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MAN kaufen


09.12.2004
Aktienservice Research

Dem langfristig ausgerichteten Anleger empfehlen derzeit die Analysten von "Aktienservice Research" die Aktien von MAN (ISIN DE0005937007 / WKN 593700) zum Kauf.

In den ersten neun Monaten habe der Nutzfahrzeugbauer seinen Umsatz um elf Prozent auf 10,33 Milliarden Euro gesteigert. Dabei habe er von einem robusten Geschäft im Nutzfahrzeugbereich profitiert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe bei minus 21 Millionen Euro gelegen, nach minus 48 Millionen Euro im Vorjahr. Allerdings sei im dritten Quartal ein positives EBIT von 3 Millionen Euro erreicht worden. Die Tendenz zeige also wieder aufwärts. Nun gelte es diese in den kommenden Quartalen zu bestätigen. Insgesamt habe sich das Konzern-EBIT um 79,5 Prozent auf 368 Millionen Euro verbessert. Der Nachsteuergewinn habe sich von 54 Millionen Euro im Vorjahr auf 171 Millionen Euro erhöht.


Für 2004 erwarte MAN ein Vorsteuerergebnis (EBT) in der Größenordnung von 450 Millionen Euro (2003: 261 Millionen Euro). Bei den Umsätzen rechne das Unternehmen mit rund 15 Milliarden Euro (2003: 13,5 Milliarden Euro). Der Auftragseingang solle dabei auf gut 16 Milliarden Euro klettern (2003: 13,7 Milliarden Euro). 2005 sollten die Erlöse gestützt von dem guten Auftragsbestand nochmals spürbar zulegen. Auch für den Auftragseingang rechne der Konzern mit einem weiteren Zuwachs. Zudem habe sich der Nutzfahrzeugbauer optimistisch gezeigt, die Gewinne weiter ausbauen zu können.

MAN wolle weiter wachsen. Statt durch Übernahmen solle die Expansion durch Kooperationen forciert werden. Beispielsweise arbeite das Unternehmen bereits mit dem schwedischen LKW-Bauer Scania zusammen. Nun sei eine Zusammenarbeit mit der US-Gesellschaft Navistar vereinbart worden. Künftig würden sich beide Firmen gemeinsam mit der Konstruktion, Entwicklung, Beschaffung und Produktion von Komponenten und Systemen für Nutzfahrzeuge einschließlich der Dieselmotoren beschäftigen. Beide Konzerne könnten eigenen Angaben zufolge enorme Synergien erzielen. Diese dürften vor allem durch hohe Einkaufsvolumina sowie die Teilung der Entwicklungskosten realisierbar sein.

Um international wettbewerbsfähig zu sein, müssten die Kosten bei MAN gesenkt werden. Beispielsweise werde ein Großteil der Umsätze im Ausland erzielt, die meisten Produktionskapazitäten seien jedoch noch im Inland. Dies dürfte sich künftig ändern und weitere Schritte ins Ausland wären nicht verwunderlich. Konkrete Pläne gebe es laut Unternehmensangaben derzeit allerdings nicht. Die Geschäfte von MAN würden insgesamt gut laufen und dürften in den kommenden Monaten weiter zulegen, vor allem in den Bereichen Nutzfahrzeuge, Dieselmotoren und Turbomaschinen. Und auch die Sparte Druck scheine sich zu erholen. Potenzial sei mittelfristig durch weitere Kostensenkungen realisierbar.

Vor diesem Hintergrund raten die Analysten von "Aktienservice Research" zu einem langfristigen Engagement in die Aktien von MAN. Der Stoppkurs sollte bei 25,60 Euro platziert werden.




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